DGS: Geflügelpest in Kleinsthaltung in Niedersachsen nachgewiesen

02-07-2026

In einer Kleinsthaltung im Landkreis Wesermarsch, Niedersachsen, hat das FLI die hochpathogene Aviäre Influenza (HPAI) bestätigt. Die erforderlichen Maßnahmen wurden unverzüglich eingeleitet, der Bestand bereits tierschutzgerecht getötet.

von DGS RedaktionQuelle Niedersächsischer Geflügelwirtschaftsverband, Zweckverband Veterinäramt JadeWesererschienen am 02.07.2026
 
 
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In einer Kleinsthaltung im Landkreis Wesermarsch in der Gemeinde Lemwerder, Niedersachsen, wurde die hochpathogene Aviäre Influenza (HPAI) am 1. Juli 2026 nachgewiesen und vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigt. Dies teilte das Veterinäramts des Zweckverbands Jade-Weser mit. Die Mitarbeiter des Veterinäramtes haben nach der Verdachtsmeldung unverzüglich alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet. Der Tierbestand der Hobbyhaltung mit ca. 35 Hühnern und Enten wurde bereits tierschutzgerecht getötet, die Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen wurden durchgeführt und überwacht. Relevante Kontakte zu anderen Geflügelbeständen haben nach Ermittlungen des Veterinäramtes nicht bestanden.

Infektion über Wildvögel vermutet

Der Zweckverband hat von der Ausnahmeregelung Gebrauch gemacht, dass nach dem EU-Recht für Geflügelbestände bis 50 Tiere, die von der HPAI betroffen sind, keine Sperrzonen eingerichtet werden müssen. Nach Mitteilung des Zweckverbandes haben sich die Tiere der betroffenen Haltung wahrscheinlich durch Wildvögel infiziert. Der Betrieb liegt in der Nähe von Gewässern und Bereichen, in denen sich viele Wildvögel aufhalten.

 
 

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