DGS: Absolut kein Eierwetter03-07-2026
Die Hitzewelle macht sich inzwischen auch am Eiermarkt bemerkbar. Nach Angaben der Deutschen Eier-Union (DEU) geht die Nachfrage zurück, während kleine Eier vermehrt verfügbar sind. Der Preisrückgang setzt sich fort. von DGS RedaktionQuelle Deutsche Eierunionerschienen am 03.07.2026Die sommerlichen Temperaturen dämpfen derzeit den Eierabsatz in Deutschland. Im aktuellen Marktbericht für die Kalenderwoche 26 beschreibt die Deutsche Eier-Union (DEU) die Lage mit den Worten: „Absolut kein Eierwetter.“ Der bereits seit einigen Wochen anhaltende Preisrückgang setze sich weiter fort. Nach Einschätzung der DEU wirkt sich die angekündigte Hitzewelle gleich doppelt auf den Markt aus. Zum einen greifen Verbraucher bei hohen Temperaturen seltener zu Eiern, zum anderen sinken mit zunehmender Wärme die Eigewichte. Dadurch stehen insbesondere kleinere Eier ausreichend zur Verfügung, während sich das Angebot bei schweren Gewichtsklassen ausgeglichener darstellt. Die Packstellen seien derzeit gut versorgt. Gleichzeitig bleibe der Verarbeitungsbereich zurückhaltend und decke seinen Bedarf nur vorsichtig. Die DEU rechnet damit, dass sich die Nachfrage erst mit Beginn der Ferien- und Reisezeit im Juli wieder etwas beleben könnte. Bis dahin dürfte der Markt saisonbedingt ruhig bleiben. Auch ein Blick nach Österreich zeigt Ähnliches: Nach Angaben der Landwirtschaftskammer Österreich bremste die Hitzewelle zuletzt ebenfalls den Eierabsatz. Gleichzeitig führten die hohen Temperaturen zu geringeren Eigewichten und einem Überhang kleiner Eier. Für Juli erwarten die Marktexperten dort mit dem Sommertourismus wieder eine etwas bessere Nachfrage.
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